Solarthermie für Warmwasser & Heizung
Mit einer thermischen Solaranlage wird Sonnenstrahlung in Wärmeenergie umgewandelt. An sonnenreichen Tagen kann eine passend dimensionierte Anlage Warmwasser für Ihren Bedarf bereitstellen und zusätzlich die Raumheizung unterstützen. Jeglicher Energieüberschuss kann in einem Pufferspeicher für späteren Gebrauch gesichert werden. Diese Technologie funktioniert ähnlich wie eine Photovoltaikanlage, die parallel zur Solarthermieanlage – je nach Auslegung und Verbrauch – zu einer guten Nutzung der Sonnenenergie beitragen kann. Die Solarmodule auf dem Dach werden passend auf Heizkessel und Speichereinheiten abgestimmt, um eine effiziente Anlagenfunktion zu unterstützen.
Die wichtigsten Infos sowie Tipps und Tricks zu Solarthermieanlagen haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Unsere erfahrenen Installateure von Otto u. Ernst Cordes stehen Ihnen bei Fragen rund um Solarthermie jederzeit zur Verfügung.
Was Solarthermie leisten kann

Solarthermie ist vielseitig einsetzbar. Die Effizienz hängt von der korrekten Platzierung und Abstimmung der Technik ab.
Sie kann genutzt werden:
- um Trinkwasser zu erhitzen
- um Heizsysteme zu unterstützen
- um Schwimmbadwasser zu temperieren
- um Räume zu kühlen
Solarthermie als Ergänzung zum herkömmlichen Heizsystem
Die Integration von Solarthermie in das Heizsystem eines Hauses bietet zahlreiche Vorteile. Neben der Bereitstellung von Warmwasser kann Solarthermie auch dazu beitragen, die zentrale Heizung zu unterstützen. In den Monaten Frühling und Herbst, wenn die Tage länger werden und die Sonne höher am Himmel steht, kann die Solarthermieanlage je nach Auslegung zusätzliche Wärmeenergie bereitstellen. Das kann – je nach Auslegung und bestehendem Heizsystem – die Heizungsanlage entlasten und dazu beitragen, den Einsatz fossiler Energie zu reduzieren. Es ist also eine Überlegung wert, Solarthermie als Ergänzung zum bestehenden Heizsystem in Betracht zu ziehen.
Mit Ölheizung
Die Integration von Solarthermie in ein bestehendes Ölheizungssystem zur Warmwasserbereitung kann – je nach Auslegung und Warmwasserbedarf – den Heizölverbrauch senken. Während der Sommermonate kann die Ölheizung – bei passender Dimensionierung und ausreichender Sonneneinstrahlung – für die Warmwasserbereitung zeitweise weniger benötigt werden. Zudem gewinnen Kombinationen aus Solarthermie und Ölheizung zur Unterstützung der Raumheizung zunehmend an Beliebtheit. Für eine solche Kombination ist allerdings ein spezieller Speicher notwendig, der die optimale Nutzung beider Energiequellen ermöglicht. Wir beraten Sie gerne genauer dazu!
Mit Gasheizung
Solarthermieanlagen und Gasheizungen können über einen gemeinsamen Speicher einfach miteinander kombiniert werden. Obwohl die Investition in eine Kombination aus Solarthermieanlage und Gasheizung zunächst höher ist als die in ein einzelnes Heizsystem, kann sie sich – abhängig von Verbrauch und Energiepreisen – langfristig rechnen. Die durch Solarenergie gewonnene Wärme kann – je nach Auslegung und Systemtemperaturen – die Gasheizung auch während der Wintermonate entlasten. Eine Solarthermieanlage kann – je nach Auslegung – die Gasheizung bei der Warmwasserbereitung und bei der Bereitstellung von Heizwärme unterstützen. Lassen Sie sich persönlich von uns beraten.
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Mit Wärmepumpe
Die Kombination einer Solarthermieanlage mit einer Wärmepumpe kann – je nach System und Nutzung – besonders bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sinnvoll sein.
Wenn diese durch Solarthermie ergänzt wird, kann das – je nach Systemauslegung – den Betrieb auch bei niedrigeren Außentemperaturen unterstützen. Die von der Solarthermieanlage erzeugte Wärme kann beispielsweise im Verdampfer der Wärmepumpe genutzt werden. Diese Anwendung kann die Quelltemperatur erhöhen, sodass die Luft-Wasser-Wärmepumpe – je nach Auslegung – für das Erreichen der gewünschten Heiztemperatur weniger elektrische Energie einsetzen muss. Eine alternative Methode, um Luft-Wasser-Wärmepumpen und Solarthermie zu kombinieren, besteht darin, die solare Wärme direkt in einen gemeinsamen Pufferspeicher einzuspeisen.
Auch die Kombination mit anderen Wärmepumpen ist möglich. Wir beraten Sie gerne persönlich.
Installation einer Solarthermieanlage – in wenigen Schritten
Bei Otto u. Ernst Cordes verbinden wir traditionelles Handwerk mit moderner Elektrotechnik, um Ihnen eine fachgerechte Installation Ihrer Solarthermieanlage zu bieten. Unser Team aus erfahrenen und spezialisierten Fachleuten beherrscht die gesamte Bandbreite der Elektrotechnik – von der sorgfältigen Planung bis zur fachgerechten Installation. Wir unterstützen Sie bei der Integration von Solarthermieanlagen in bestehende Heizsysteme und planen Lösungen passend zu Ihren Anforderungen. Wir hören Ihnen zu und setzen Ihre Wünsche präzise um, damit Ihre Anlage passend ausgelegt ist und im Betrieb effizient arbeiten kann.

Onlineanfrage
Wir haben ein Abfrageformular entwickelt, wo Sie alle für ein Angebot wichtigen Fragen beantworten und uns auch Bilder übermitteln können.
Angebot
Anhand Ihrer Angaben erstellen wir ein Angebot. Die technische Umsetzung wird durch unsere Elektroexperten geprüft.
Installation
Nach Vertragsabschluss installieren wir Ihre neue Solarthermieanlage und Sie erhalten von uns eine umfassende Einweisung.
Der ideale Standort
Die Wahl des Standortes für eine Solarthermieanlage ist entscheidend, wenn man das Potenzial der Sonnenenergie bestmöglich nutzen möchte. Eine südliche Ausrichtung ist ideal, um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Bäume oder Gebäude die Anlage beschatten, da dies die Effizienz beeinträchtigt. Der Neigungswinkel der Anlage ist ebenfalls wichtig. Abhängig davon, ob man hauptsächlich warmes Wasser produzieren oder die Heizung unterstützen möchte, sollte der Winkel angepasst werden. Mit der passenden Ausrichtung und einem geeigneten Neigungswinkel kann die Anlage effizient arbeiten und gute Erträge unterstützen.
Bei der Überlegung, wo eine Solarthermieanlage am besten positioniert werden sollte, steht das Hausdach häufig an erster Stelle. Es bietet in der Regel eine große Fläche und ist oft optimal zur Sonne ausgerichtet. Doch neben dem Dach gibt es auch andere sinnvolle Standorte, die in Betracht gezogen werden können. Die Hausfassade kann beispielsweise genutzt werden, besonders wenn sie nach Süden ausgerichtet ist. Auch der Balkon bietet sich an, sofern er die nötige Tragfähigkeit und Ausrichtung besitzt. Das Garagendach ist eine weitere Alternative, besonders wenn das Hauptdach nicht geeignet ist. Für diejenigen, die über ausreichend Grundstück verfügen, kann sogar eine Installation auf einer freistehenden Fläche im Garten in Erwägung gezogen werden. Es ist wichtig, alle Optionen sorgfältig zu prüfen und die beste Lösung für die individuellen Gegebenheiten zu finden.
Solarthermie im Vergleich zu Photovoltaik
Photovoltaik-Systeme sind zweifellos populär und stehen oft im Mittelpunkt, wenn es um erneuerbare Energiequellen geht. Doch gerade in Regionen wie Mitteleuropa kann Solarthermie – je nach Bedarf – praktische Vorteile bei der Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung bieten. Sie nutzt die Sonnenenergie nicht zur Stromerzeugung, sondern zur direkten Wärmeerzeugung. Ein zentrales Merkmal der Solarthermie ist ihre Fähigkeit, Wasser zu erhitzen. In den Sommermonaten, wenn die Sonne am stärksten scheint, kann eine gut dimensionierte Solarthermieanlage den Warmwasserbedarf eines Haushalts zu großen Teilen abdecken. Das kann – abhängig vom bisherigen Energieträger und der Anlagenauslegung – Energiekosten senken und dazu beitragen, CO2-Emissionen bei der Warmwasserbereitung zu reduzieren. Während Photovoltaik sicherlich ihre eigenen Vorteile hat, kann Solarthermie eine sinnvolle Ergänzung sein – besonders, wenn es um eine effiziente Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung geht. Es ist wichtig, beide Technologien im Kontext der eigenen Anforderungen und des geografischen Standortes zu bewerten.